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Pokémon Go – meine Meinung

Es ist zwar unüblich, dass ich etwas über den ToastStudios Blog verbreite, was nicht zwingend mit ToastStudios zu tun hat, aber das Ärgernis ist dann doch zu groß. (Beitrag beginnt ab Punkt III)

I DISTANZIERUNG
Ich denke mal jedem ist Niantic’s Pokémon Go ein Begriff und kann damit etwas anfangen. Dieser Post dient lediglich und ausschließlich meiner freien Meinungsäußerung und soll weder Meinungen anderer anfechten oder anzweifeln. Gerne werde ich etwaigen Fragen gegenüber Stellung nehmen, aber dieser Beitrag soll keine Hetzkampagne oder vergleichbares hervorrufen. Deshalb behalte ich mir auch das Recht vor, Kommentare, die aus meiner Sicht nicht mit meinem Beitrag nicht im Zusammenhang stehen, zu entfernen. Dieser Beitrag soll weder die Nutzung der im Zusammenhang stehenden App, noch das Gegenteil bewirken. Die Verantwortung für verlinkten Inhalt und dessen Verfügbarkeit liegt ausschließlich bei dem Betreiber der jeweiligen Seite.
Quelle Titelbild: DigitalSpy.

II ÜBER NIANTIC

Niantic, Inc. ist ein US-amerikanisches Entwicklerstudio für Computerspiele mit Sitz in San Francisco, Kalifornien. Das Unternehmen wurde im Jahr 2010 von John Hanke noch unter dem Namen Niantic Labs als internes Startup bei Google gegründet, bevor es sich im Jahr 2015 von Google löste und als eigenständiges Unternehmen auftrat.
Niantic wurde durch die Entwicklung von Augmented-Reality-Handyspielen wie Ingress und Pokémon Go bekannt. (Quelle: Wikipedia 18.10.2016)

Unter Lizensierung durch The Pokémon Company (Tochtergesellschaft von Nindendo) Entwickelte Niantic die bekannte App Pokémon Go (Veröffentlichung USA 6. Juli 2016 / DE 13. Juli 2016) und machte im ersten Monat nach der Veröffentlichung einen Gewinn von rund 200 Millionen Dollar (Quelle).

III DAS PROBLEM VON NIANTIC

Wer schon einmal Pokémon Go gespielt hat weiß um die niedlichen Kreaturen bescheid und hatte oder hat es auf seinem mobilen Endgerät installiert. Niantic hatte beim App-Start mehrere Probleme. Zum einen war das Unternehmen nicht auf den enorm großen Useransturm vorbereitet, was nicht auch zuletzt darauf zurück zu führen ist, dass es viele Individuen gab, welche bereits vor Veröffentlichung in ihrem Gebiet mithilfe von GPS-Spoofern oder vergleichbaren Tools die Server überforderten. (vgl. hier) Ein weiteres Problem zeichnete sich durch die schnell entstandenen Bots ab, welche für einen unfairen Vorteil sorgten. [Einsatz dieser Tools widerspricht den AGB und kann eine Sperrung des Accounts zu Folge haben]
Durch den Einsatz verschiedener Algorithmen können derartige Wiederhandlungen erkannt werden. Aber zudem wurde mit den Update auf die Version 0.37 für Android / 1.7.0 iOS eine Erkennung für modifizierte Geräte implementiert, die dergleichen vom Spiel ausschließen sollte. Viele Bot-Angriffe gehen jedoch von emulierter Software auf Desktop-PCs aus.

IV DAS ROOT PROBLEM

Mit Spielern möchte ich nur die Personengruppen umfassen, welche sich an die AGBs halten und auf den dauerhaften Einsatz von jeglichen Cheat- / Hack- / Mod-Tools oder vergleichbarem verzichten. Mein Fokus wird auf der Android Version liegen, da ich hier die größere Nutzergruppe sehe und ich nicht auf die iOS-Version referieren kann. Zudem ist es auf Geräten mit iOS einfacher die Erkennung eines Jailbreaks zu verhindern als die Erkennung eines Root-Zugangs auf Android Geräten.
Die Nutzung eines Root-Zugangs auf einen Android-Gerät ist per se nicht verboten und ermöglicht dem Nutzer auf erweitere Funktionen seines Gerätes zuzugreifen. Erweiterte Funktionen können beispielsweise eine Installation einer App sein, können aber auch die Modifikation  des Geräts beschreiben, bis hin zur Installation eines Custom Android-Betriebssystems. [Modifikationen durch Root sind nicht von der Garantie des Herstellers abgedeckt und erfolgen auf eigene Gefahr] (weiterführende Informationen)
Ich persönlich benutzte ein Samsung Galaxy Tab 10.1 für Pokémon Go, war jedoch durch ausbleibende Android-Updates auf ein Custom Rom angewiesen. Bis zu dem oben genannten (Punkt III) Update konnte ich die App ohne Einschränkung nutzen. Nach Einführung des Updates entschied ich mich auf Teilfunktionen des Betriebssystems zu verzichten und entfernte meinen Root-Zugang. Damit entspricht mein Gerät den Anforderungen von Niantic.

V DAS SAFETYNET PROBLEM

Ich werde hier nicht explizit auf die Funktionsweise von Safetynet eingehen, der interessierte Leser findet jedoch hier weitere Informationen. Die Grundproblematik besteht jedoch nicht in Googles Safetynet, sondern in der Verwendung von Niantic. Safetynet ist eine API von Google, um den Gerätestatus für kritische Apps abzufragen. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Android Pay und vergleichbare Apps, bei denen eine Manipulation schwerwiegende finanzielle Schäden bei dem jeweiligen Betreiber oder Entwickler der App verursachen kann. Aus meiner Sicht fällt Pokémon Go nicht in diese Kategorie, vielmehr wird hier von Niantic mit Kanonen auf Spatzen geschossen, denn ein fehlschlagender Test ist noch lange keine Bestätigung für ein mutwilliges Manipulieren von Pokémon Go. Es kann lediglich festgestellt werden ob die Umstände gegeben sind, eine Manipulation durchzuführen. Das Problem ist, dass dadurch alle Besitzer von Geräten mit Root-Zugriff oder Custom Rom, zusammen mit Hackern unter einen Teppich gekehrt werden, was definitiv nicht der richtige Ansatz ist und in höchstem Maße mit Vorurteilen seitens Niantic an ihre User verbunden ist. Es gibt natürlich immer Möglichkeiten und Wege etwas zu umgehen, was auch bei Safetynet der Fall ist, aber die damit verbundenen Umstände sind die Mühe nicht wert, denn ein einfaches Entfernen des Root-Zugriffs reicht in meinem Fall nicht mehr aus.

VI DAS NIANTIC PROBLEM

In diesem Abschnitt möchte ich noch einmal darauf hin weisen, dass ich hier meine Meinung darlege und diese mit meinen Erfahrungen belege, gerne kann aber auch mithilfe von Google auf ähnliche Erfahrungsberichte zurückgegriffen werden (beispielsweise auf reddit oder ähnlichen Foren)
In meinen Augen ist die Herangehensweise von Niantic von Grund auf falsch. ich persönlich finde es gut, dass Individuen, die sich oben genannter Tools bedienen, durch ein Ausschluss vom Spiel bestraft werden, aber auch ich bin durch die Einführung dieser übertriebenen Sicherheitsmaßnahme vom Spiel ausgeschlossen worden. Niantic setzt hier auf das falsche Pferd was auch an der Entwicklung der App zu erkennen ist. Minimale Neuerungen, welchen den Wert des Spiels erhöht hätten, dafür aber zu genüge als „Minor bug fixes“ getarnte Security-Updates. Dabei ist eigentlich alles schon vorhanden bei Niantic. Und zwar bei der App Ingress, diese App nutzt ebenfalls das Augmented Realty Prinzip und präsentiert sich mit einer großen Community, sowie vielen adaptierbaren Features, wie zum Beispiel Live Events, welche auch den Spielern von Pokémon Go versprochen worden waren, jedoch bis jetzt auf sich warten ließen und die interessierten Spieler (einschließlich mich) im Regen stehen lassen haben. Aber auch in der Retrospektive hat man nicht viel Neuerungen gesehen, alles was die Nutzer bekommen hatten war eine windige Geschichte mit vielen Taubsis und Rattfratz und beinahe genau so vielen Abstürzen. Jedoch war die Community so gespannt auf die Entwicklung des Spiels, dass viele, darunter auch ich, diese Abstürze der App auch in hoher Summe akzeptieren. Man bekommt aber den Eindruck dass in der Niantic Zentrale in San Francisco nicht viel gemacht wird, denn vor allem viele Useranfragen, Vorschläge oder Hinweise werden nicht beachtet und scheitern am automatischen Antwortsystem von Niantic. Da stellt sich natürlich die Frage was Niantic mit den 470 Millionen USD (In den ersten 80 Tagen) gemacht hat. Ein Einhalten der Versprechen kann ich hier leider nicht erkennen und sollte bei mittlerweile knapp 100 Mitarbeitern auch nicht allzu schwer umzusetzen sein.
Ich habe schon von vielen Usern gehört die ein Root-Zugriff Pokémon Go vorziehen und diesen schließe ich mich gerne an. Ein Problem bleibt jedoch bestehen. was passiert mit den Usern die in das Spiel Geld investiert hatten? Für diese gibt es Hoffnung, denn hier ist Niantic auf einmal schnell verfügbar und erstattet den Betrag zurück, was auch nur das einzig richtige ist. Interessanter Weise ist Niantic auch nur dann gesprächig wenn es gefährlich wird. (Verfahren Niederlande)

VII WIE GEHT ES WEITER

Für mich erst mal gar nicht, denn bei mir ist Pokémon Go vorerst auf Eis gelegt. Ich werde mir kein anderes System installieren auf dem Pokémon Go eventuell laufen könnte oder mich tagelang durch Foren lesen um Safetynet auszutricksen, nur um das gleiche 2 Wochen später erneut machen zu können. Und ganz sicher werde ich mir kein neues Gerät zulegen nur um in den Genuss eines lapidaren Spiels zu kommen, bei dem die Community massiv ignoriert und missachtet wird, da man ausschließlich auf Profit aus ist.
Vielleicht fängt Niantic irgendwann auch mal an die App mit qualitativen Inhalten zu pflegen und eine annehmbare Lösung für die Bots zu finden, Vorschläge gibt es aus der Community mehr als genug – man muss eben nur zuhören. Dann bin auch ich gerne wieder bereit mich als Pokémon Trainer auf die Straßen zu begeben und ein Paar Taubsis zu fangen.

Avatar Robert Sinclaire

Malta Tag 6

Guten Abend zusammen,

ich bin jetzt 6 Tage auf der Insel und hab es geschafft mal in der nächst größeren Stadt Mellieha vorbei zu schauen. Mit dem Bus ging es 20 Minuten den Berg hinauf. Oben angekommen wurde man mit einer schönen, aber sehr windigen Aussicht auf die Mellieha Bay und unser Hotel belohnt (Titelbild).

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Hier noch zwei Bilder von der Parush Church, leider nur zu Gottesdiensten geöffnet. Ansonsten bietet Mellieha das übliche einer Stadt. Wenig Touristenattraktionen aber viele kleine Boutiquen und Läden – meist in den Garagen der Besitzer.

Außerdem habe ich mich extra für euch ein bisschen schlau gemacht und ein paar Malta Fakten aus Wikipedia zusammen gefasst:
Malta ist das wasserärmste Land der Welt (!) – ja Malta ist tatsächlich ein eigenes Land und sogar das kleinste der EU. Somit ist Deutschland ziemlich genau 1.131 Mal größer als die Insel. Ja starker Tobak. Mit durchschnittlich 7,5 Sonnenstunden pro Tag und einer Jahresdurchschnittstemperatur von 23°C lassen es sich besonders die wechselwarmen Kollegen gut gehen.

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Und damit habe ich glaube ich auch schon wieder genug geschrieben.  Aber damit ihr nicht vergesst wie ich aussehe gibt’s noch ein Strand-Selfie oben drauf 😉

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Grüße von der Insel
Robert Sinclaire

Malta Tag 3

Hallo zusammen,

ich habe euch ja versprochen bisschen hier von der Insel zu bloggen. Und heute ist es soweit, ich schreibe euch direkt aus dem Hotel an der Mellieha Bay:

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Ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich beschweren und sagen: „Was nur Bilder? Wo bleiben die VLOGs!?“ Ja, da habt ihr schon Recht. Aber mein Laptop hält zur Zeit noch im kalten Deutschland die Stellung. Jetzt aber keine Panik, denn das reist noch hinterher. Ich habe mir auch überlegt einfach so ein paar Videos zu posten, mich aber dagegen entschieden, da mit dem Tablet Videos zu schneiden nahezu unmöglich ist. Dafür kommen hier jetzt noch paar Bilder die euren Augen Freude spenden werden:

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 Das Einbinden von Bildern hier am Tablet stellt sich in Kombination mit dem Hotel WLAN übrigens ebenfalls als höchst komplex heraus, aber ich habe es dann nach einiger Zeit doch noch hin bekommen 😀 (um das Bild größer anzuzeigen einfach drauf klicken/tippen/was auch immer)

Bei dem roten Turm handelt es sich um den „Roten Turm“ – haha, wer hätte es gedacht. Diese Türme sind rund um Malta, Comino und Gozo aufgebaut und stammen noch aus der Ritterzeit.  Sie dienten wohl nur zweitrangig zur Verteidigung, sondern eher zur Kommunikation via Lichtsignale im Angriffsfall. Ansonsten gibt es nicht so viel zu berichten, das Hotel ist gut und die Temperatur gerade so auszuhalten (25°C mit ohne Wolken)

Ich melde mich gegen Ende der Woche sicherlich noch mal, ansonsten dann wenn das restliche Equipment hier ist.

Grüße von Malta
Sinclaire